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Eine Baufinanzierung ist auf viele Jahre ausgelegt. Nähert sich das Ende der Tilgungsphase und Sie haben weiterhin einen Finanzierungsbedarf, ist der Abschluss einer Anschlussfinanzierung sinnvoll. Die meisten Banken und Kreditinstitute führen entsprechende Darlehen, sofern das Unternehmen Baukredite für Sie bereithält. Im Folgenden erfahren Sie, was Sie rund um die Anschlussfinanzierung beachten sollten und erhalten Tipps für einen lohnenswerten Vertragsabschluss.

Weshalb wird überhaupt eine Anschlussfinanzierung benötigt?

Eine Baufinanzierung unterscheidet sich von anderen Kreditarten durch die extrem lange Laufzeit. Nicht selten läuft ein Vertrag über 20 bis 30 Jahre, um die hohen Summen eines Baukredits langsam aber sicher zu tilgen. Für den langen Zeitraum gibt Ihnen das Kreditinstitut keine Sicherheit, dass die anfangs vereinbarten Kreditzinsen auf dem gleichen Niveau bleiben.

Stattdessen ist bei langen Laufzeiten ein zweiter oder sogar dritter Vertragsabschluss zur Tilgung der gesamten Baufinanzierung notwendig. Zum Ende der im Kredit vereinbarten Zinsbindung müssen Sie sich um einen neuen Kreditvertrag kümmern, der ebenso günstige Konditionen wie Ihr Erstvertrag bieten sollte. Die Anschlussfinanzierung beschreibt dieses Vorgehen.

Rechtzeitiges Planen rund um Ihre Baufinanzierung sinnvoll?

Der wichtigste Rat auf der Suche nach einer Anschlussfinanzierung: Kümmern Sie sich frühzeitig um ein neues Kreditangebot. Das Ende der Zinsbindung Ihres Erstvertrags ist auf Jahre hinweg abschätzbar. Entsprechend viel Zeit haben Sie bei der Planung, um sich auf dem aktuellen Kreditmarkt umzusehen und einen Folgekredit abzuschließen. Für die langfristige Sicherung aktueller Kreditzinsen ist das Forward-Darlehen deshalb die beliebteste Variante der Anschlussfinanzierung.

Über die letzten Jahre hat sich der Leitzins der Europäischen Zentralbank kaum geändert und verbleibt auf einem sehr geringen Niveau. Falls Sie Ihre ergänzende Baufinanzierung in einigen Monaten oder wenigen Jahren benötigen, dürfen Sie von einer ähnlichen Zinssituation wie heute ausgehen. Dies ist für die Folgejahre jedoch keine Garantie, weshalb ein Abschluss des Forward-Darlehens mit einigen Jahren Vorlauf Sinn ergibt.

Arten der Anschlussfinanzierung individuell prüfen

Für Ihre Anschlussfinanzierung wählen Sie grundlegend zwischen drei verschiedenen Arten der Finanzierung aus:

Forward-Darlehen: Diese gängige Form der Baufinanzierung schließen Sie im Regelfall beim gleichen Kreditinstitut ab, bei dem Sie aktuell Ihren Baukredit abzahlen. Für dieses Darlehen sichern Sie sich den aktuell gültigen Zinssatz, was sich in der momentanen Niedrigzinsphase lohnt. Kredithöhe und neue Vertragslaufzeit legen Sie individuell fest.

Umschuldung: Vielleicht entdecken Sie bei einem Kreditvergleich ein aktuelles Kreditangebot, das deutlich günstiger als Ihre aktuelle Baufinanzierung ist. In diesem Fall lohnt es, Ihren bestehenden Vertrag aufzulösen und Ihre Anschlussfinanzierung in Form einer Umschuldung fortzuführen. Achten Sie bereits beim Abschluss Ihres Erstkredits darauf, dass eine Umschuldung potenziell möglich ist.

Prolongation: Hiermit ist die Verlängerung Ihres bestehenden Kreditvertrags zu den gleichen Konditionen gemeint. Viele Kreditinstitute bieten Ihnen die Prolongation über eine überschaubare Anzahl von Jahren an, da sich in der nahen Zukunft wenig an der Zinssituation ändert und die Banken kein finanzielles Risiko durch die Verlängerung eingehen.

Angebote des Kreditmarktes gründlich prüfen

Egal, an welchem Punkt Sie aktuell mit Ihrer Baufinanzierung stehen, ein Vergleich der Angebote auf dem aktuellen Kreditmarkt ist immer lohnenswert. Prüfen Sie hierbei die Kreditangebote für die Anschlussfinanzierung genau, um neben den Zinsen alle Nebenkonditionen des Vertrags kennenzulernen und zu analysieren. Unsere BaufiTeam-Berater stehen Ihnen hierbei natürlich gerne mit Rat und Tat zur Seite.